Dunkle Tage, wenig Energie? So bringt dich Training gut durch Herbst und Winter
von Steffi und Thomas
Kaum ist der Sommer vorbei, wird es morgens später hell und abends früher dunkel. Viele merken: Die Energie lässt nach, das Sofa wird verlockender und das Training rutscht in der Prioritätenliste nach unten. Das ist völlig normal – aber genau jetzt lohnt es sich, dranzubleiben oder neu zu starten.
Warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist
Wer im Herbst beginnt, startet nicht mit dem Neujahrs-Ansturm, sondern in Ruhe. Bis zum Frühling hast du mehrere Monate Zeit, eine echte Routine aufzubauen – und gehst nicht im Januar mit guten Vorsätzen los, die im Februar wieder verpuffen. Dazu kommt: Regelmässige Bewegung kann sich positiv auf Stimmung, Schlaf und Energie auswirken. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist das ein echter Gewinn.
Was passiert, wenn du über den Winter pausierst?
Viele legen von November bis März eine «Winterpause» ein und wollen im Frühling wieder durchstarten. Das Problem: Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer, die du dir über Monate aufgebaut hast, gehen bei einer längeren Pause schrittweise wieder zurück. Im Frühling beginnst du dann nicht dort, wo du aufgehört hast, sondern ein gutes Stück weiter hinten.
Die gute Nachricht: Um deinen Stand zu halten, braucht es deutlich weniger als für den Aufbau. Schon zwei gezielte Einheiten pro Woche reichen oft aus, damit du im Frühling nicht wieder bei null anfängst – sondern mit einem Vorsprung.
6 Tipps, wie du im Herbst und Winter dranbleibst
1. Fixe Termine statt «wenn ich Zeit habe»
Trag dein Training wie einen Termin in die Agenda ein. Zwei bis drei feste Zeitfenster pro Woche sind realistischer als spontane Motivation an einem grauen Novemberabend.
2. Lieber kurz als gar nicht
Nicht jede Einheit muss perfekt sein. 30 Minuten gezieltes Training bringen mehr als eine ausgefallene Stunde. Entscheidend ist die Regelmässigkeit über Wochen, nicht die einzelne Einheit.
3. Mach dir den Weg leicht
Pack deine Trainingstasche am Vorabend oder nimm sie direkt mit zur Arbeit. Je weniger Hürden zwischen dir und dem Training stehen, desto eher gehst du auch hin, wenn es draussen kalt und dunkel ist.
4. Setz dir ein messbares Ziel
«Fitter werden» ist schwer greifbar. Ein konkretes Ziel bis zum Frühling – zum Beispiel mehr Kraft, bessere Beweglichkeit oder ein besseres Körpergefühl – gibt dir einen Grund, auch im Dezember weiterzumachen. Bei uns machen die Re-Checks am Technogym Checkup deinen Fortschritt sichtbar.
5. Trainier nicht allein
Wer weiss, dass jemand auf ihn wartet, sagt seltener ab. Ob mit Trainingspartner, Freundin oder Coach: Begleitung ist einer der stärksten Motivationsfaktoren überhaupt. Übrigens: Mit unserem Programm «Zusammen trainieren macht Spass» erhältst du für jede erfolgreiche Empfehlung Gratismonate.
6. Plane die Festtage mit ein
Dezember heisst Weihnachtsessen, Apéros und volle Agenden. Statt das Training ganz zu streichen, plane bewusst kürzere Einheiten ein. So bleibst du im Rhythmus – und startest im Januar ohne schlechtes Gewissen.
So kann deine Trainingswoche im Winter aussehen
Ein Beispiel für alle, die Beruf, Familie und Training unter einen Hut bringen wollen:
Montag: Krafttraining Ganzkörper (45 Minuten)
Mittwoch: Bewegung an der frischen Luft, z. B. ein zügiger Spaziergang bei Tageslicht in der Mittagspause
Freitag oder Samstag: Krafttraining Ganzkörper (45 Minuten)
Wichtig ist nicht der perfekte Plan, sondern einer, der zu deinem Alltag passt. Genau diesen erstellen wir gemeinsam mit dir – abgestimmt auf deine Ziele, dein Tempo und deine verfügbare Zeit.
Unser Tipp: Starte jetzt – nicht im Januar
Der Herbst ist die beste Zeit, um mit einem klaren Plan ins neue Jahr zu gehen. In einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch finden wir gemeinsam heraus, wo du stehst und wie dein Weg durch den Winter aussehen kann.